Wenn ein Jahr vorüberzieht – Rauhnächte, Jahresrückblick und der Blick nach vorn

Es ist jedes Jahr dasselbe – und doch immer wieder neu.
Wir blinzeln einmal, und plötzlich ist Dezember. Die Tage zwischen den Jahren tragen einen ganz besonderen Zauber in sich. Die Zeit scheint langsamer zu fließen, leiser zu werden. Genau hier beginnt der Rauhnächte Jahresrückblick – eine Einladung, innezuhalten.

Was eben noch Alltag war, tritt in den Hintergrund. Was kommen will, zeigt sich erst schemenhaft. Dieser Zwischenraum lädt uns ein, nicht nur zurückzuschauen, sondern auch nach innen – und behutsam nach vorne.

 

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Die Sperrnächte – Türen schließen, bevor neue sich öffnen

Die zwölf Sperrnächte ab dem 8. Dezember wurden in alten Traditionen genutzt, um symbolisch abzuschließen. Jede Nacht steht für einen Monat des vergangenen Jahres. In meinen Workshops zu den Sperrnächten durfte ich erleben, wie kraftvoll es sein kann, bewusst loszulassen. Alte Muster, unausgesprochene Gedanken, Erwartungen oder Überforderung dürfen gehen.

Der Rauhnächte Jahresrückblick zeigt uns:
Loslassen bedeutet keinen Verlust – sondern Raum für Neues.

Energetisch aufzuräumen bereitet uns nicht nur auf ein neues Jahr vor, sondern auf eine neue Zeitqualität. Drei weitere Sonnenfeste werden folgen, mit Workshops, die genau diesen Übergängen Raum geben.


Rauhnächte Jahresrückblick

Das Lichterfest – Wärme im Dunkel

 

Rund um die Wintersonnenwende, den kürzesten Tag und die längste Nacht am 21. Dezember, wird vielerorts das Lichterfest gefeiert. Ein starkes Symbol dafür, dass selbst im Dunkel das Licht neu geboren wird.

Die Stille wird tiefer.
Die Kerzen wärmer.
Die Schritte langsamer.

Gerade für Menschen, die ihr erstes Weihnachtsfest ohne einen geliebten Menschen verbringen, darf Trauer ihren Platz haben. Vielleicht sogar sichtbar – mit einem zusätzlichen Gedeck am Tisch. Es schafft Raum für Erinnerung, Verbundenheit und Heilung.

 

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Mitten in den Rauhnächten – wenn die Seele spricht

 

Die Rauhnächte gelten als magische Zeit zwischen den Jahren. In vielen Überlieferungen heißt es, dass der Schleier zwischen den Welten dünner wird. Jede der zwölf Rauhnächte steht für einen Monat des kommenden Jahres.

Im Rauhnächte Jahresrückblick können wir wahrnehmen:

  • Träume, die Hinweise geben

  • Gedanken, die Klarheit bringen

  • Begegnungen, die Bedeutung tragen

  • Gefühle, die auf das Wesentliche zeigen

Die Rauhnächte sind wie ein leises Gespräch mit dem eigenen Inneren – ehrlich, tief und heilsam.

 

Astrologischer Ausblick – ein Jahr mit Klarheit und Struktur

 

Das neue Jahr trägt eine deutliche Qualität in sich: Struktur, Echtheit und bewusste Entscheidungen. Besonders stimmig und alltagsnah beschreibt diese Zeit Simone Abersold von Sternenwind. Ihre astrologischen Deutungen verstehe ich nicht als Schicksalsurteile, sondern als liebevolle Wegweiser.

Das kommende Jahr fragt:

  • Wo investiere ich meine Energie?

  • Was darf wachsen?

  • Welche Beziehungen brauchen Klarheit?

  • Wo darf ich Grenzen neu setzen?

Wachstum und Verantwortung gehen Hand in Hand.
Nicht schneller – sondern richtiger.

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Rückblick als Schlüssel für den Neubeginn

 

Der Rauhnächte Jahresrückblick zeigt uns oft mehr, als wir erwarten.
So viele Gefühle, Wendungen, Abschiede und Neuanfänge in nur zwölf Monaten.

Vielleicht hast du erkannt:

  • dass du stärker bist, als du dachtest

  • dass Langsamkeit erlaubt ist

  • dass nicht alles kontrolliert werden will

Manches durfte geschehen, damit du wachsen konntest – auch wenn du es nie geplant hättest.

 

Ein sanfter Impuls für das neue Jahr

Wenn du still wirst, frage dich:
Was darf im neuen Jahr leichter sein?

Nicht perfekt.
Nicht sofort.
Nur ein kleiner, ehrlicher Schritt.

Vielleicht begleitet dich ein Wort.
Oder ein Gefühl.
Oder die Entscheidung, dir selbst liebevoller zu begegnen.

„Ich öffne mich dem, was mich wachsen lässt – und lasse los, was mich klein macht.“

Das neue Jahr kommt nicht als Fremder. Es kommt als Einladung.
Und du entscheidest, welcher Einladung du folgst.

Dankbarkeit & Ausblick

Danke für ein weiteres gemeinsames Jahr:
für Begegnungen, Regenbogentreffen, Klangauszeiten, Workshops, Trauergespräche, Hospizarbeit und all die Lebensgeschichten, die ich begleiten durfte. Danke für Vertrauen, für Wachstum und für das gemeinsame Wirken.

Ich freue mich, wenn wir uns auch im neuen Jahr hier wieder begegnen – Monat für Monat.
Teile mir gern mit, welche Themen dich bewegen.

Herzensgrüße
Anita